Zwischen Weihnachten und Neujahr verändert sich etwas. Die Welt wird langsamer. Die Tage sind ruhiger, die Abende länger. Auf dem Sofa, bei Kerzenlicht und Tee, tauchen plötzlich Fragen auf, die im Alltag keinen Platz finden. War das ein gutes Jahr? Bin ich dort, wo ich sein möchte? Was habe ich aufgeschoben, obwohl ich es längst angehen wollte?
Genau in solchen Momenten beginnt Vorsorgeplanung. Nicht mit Paragraphen und Dokumenten, sondern mit einem ehrlichen Innehalten. In der Schweiz gibt es kaum eine bessere Zeit als den Jahreswechsel, um Klarheit zu schaffen. Für sich selbst und für die Menschen, die einem am Herzen liegen.
Mehr Bewegung. Weniger Stress. Gesünder essen.
Diese Klassiker der Neujahrsvorsätze kennen wir alle. Doch so schnell sie gefasst sind, so rasch geraten sie wieder in Vergessenheit. Sie verlangen Disziplin, Motivation und oft auch Verzicht.
Anders ist es bei der Vorsorgeplanung. Sie muss nicht täglich gepflegt werden. Sie funktioniert im Hintergrund. Aber ihre Wirkung ist tiefgreifend. Wer heute regelt, was morgen gelten soll, schafft Sicherheit. Nicht für den Alltag, sondern für den Ausnahmefall. Deshalb ist sie vielleicht der wirkungsvollste Neujahrsvorsatz von allen.
Die Schweiz gilt als Land der Ordnung. Doch gerade das führt zu einem gefährlichen Trugschluss. Viele glauben, der Staat werde im Notfall schon alles richtig regeln. Doch das ist ein Irrtum. Denn ohne eigene Vorsorgedokumente greifen gesetzliche Standards, welche selten zur individuellen Lebenssituation passen.
Ein Beispiel: Ehepartner dürfen in der Schweiz nicht automatisch alles entscheiden. Ohne Vorsorgeauftrag sind sie in medizinischen oder finanziellen Fragen oft machtlos. Noch komplizierter wird es bei
Wer nicht selbst plant, überlässt wichtige Entscheidungen dem Zufall oder dem Gericht.
Laut einer repräsentativen Umfrage von Pro Senectute Schweiz haben nur 38 Prozent der Menschen über 55 Jahre eine Patientenverfügung erstellt. Noch weniger besitzen einen Vorsorgeauftrag. Die Mehrheit verlässt sich oft auf das gesetzliche Minimum, ohne dessen Konsequenzen zu kennen.
Viele wissen seit Jahren, dass sie etwas regeln sollten und trotzdem passiert nichts. Die Ursachen sind menschlich.
Der Alltag ist zu hektisch, das Thema ist unangenehm. Man fühlt sich zu jung und es scheint immer etwas Wichtigeres zu geben.
Hier liegt die Chance des Neujahrs. Wenn der Lärm des Alltags verstummt, wird Verantwortung nicht zur Last, sondern zur Entlastung. Vorsorge beginnt nicht auf Papier, sondern mit der Frage: Was wäre, wenn ich morgen nicht mehr entscheiden könnte.

Vorsorgeplanung ist kein einzelnes Dokument. Sie ist ein Zusammenspiel verschiedener Bausteine.
Wichtig ist nicht juristische Perfektion, sondern Verständlichkeit und Auffindbarkeit für Sie und für Ihre Liebsten.
Viele verbinden Nachlassplanung mit hohem Alter oder Krankheit. Doch es ist vor allem eine Frage der Verantwortung.
Wer Kinder hat, sollte regeln, was im Ernstfall passiert. Wer Vermögen besitzt, sollte Klarheit schaffen. Wer ein Unternehmen führt, kann sich Unklarheit nicht leisten.
Denn wenn nichts geregelt ist, entsteht Chaos, Streit, Belastung und oft auch finanzielle Nachteile für die Hinterbliebenen. Nicht aus Böswilligkeit, sondern aus Unsicherheit.
In der Schweiz leben wir vielfältig. Klassische Familie, Patchwork mit Kindern aus verschiedenen Beziehungen, Alleinstehend mit Verantwortung für Eltern oder Geschwister, Unternehmerpaare usw.
Standardlösungen funktionieren hier selten. Gute Vorsorgeplanung passt sich Ihrem Leben an und nicht umgekehrt.
Ein Muster zeigt sich immer wieder, dass viele Menschen ihre Vorsorge erst regeln, wenn es fast zu spät ist.
Ein Unfall. Eine Diagnose. Ein Todesfall im nahen Umfeld.
Dann fehlen Zeit, Nerven und Klarheit. Entscheidungen müssen unter Druck getroffen werden.
Wir von PlusMinus50 begleiten Menschen in der Schweiz dabei, ihre Vorsorge- und Nachlassplannun zu erstellen.
Unser Beratungsprozess beginnt nicht mit Dokumenten, sondern mit Gesprächen. Was ist Ihnen wichtig? Was haben Sie bereits geregelt? Wo bestehen Lücken? Viele Kundinnen und Kunden berichten nach dem Erstgespräch von einem Gefühl der Erleichterung. Nicht, weil alles erledigt ist, sondern weil endlich Klarheit herrscht.
Vielleicht ist es dieses Jahr an der Zeit für einen anderen Vorsatz. Einen, der nicht laut ist, der keine Disziplin verlangt und der nicht scheitern kann.
Vorsorgeplanung!
Sie gibt Halt, wenn das Leben unberechenbar wird. Sie entlastet jene, die uns am nächsten stehen und sie schenkt Ihnen das gute Gefühl, vorbereitet zu sein.
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Neujahr ist kein magischer Moment. Aber ein ehrlicher. Nutzen Sie ihn.